Socken

Bei meiner Hochzeit überreichte mir meine Oma ein neues Paar meiner geliebten Wollsocken. Nur dieses mal sagte sie dazu: „Das sind die Letzten. Ich seh nicht mehr genug.“ Und sie hat Wort gehalten. Ich habe seit dem tatsächlich keine neuen Wollsocken mehr bekommen. Was blieb mir also anderes übrig, als es selbst zu lernen. Da ich derzeit unter einem Bewegungsverbot lebe, hatte ich endlich die Zeit, Omas Anleitung aufzuschrieben und mit ein paar Skizzen zu versehen. Ich habe das ganze auch noch umgemodelt, so dass mein Kind nach seiner Geburt, wenigstens in der ersten Woche, mit „Mama“ im Partnerlook auftreten kann. Naja, und weil man die Wollreste so, so super verarbeiten kann. Hier also auch noch die abgeänderte Babysocken Anleitung. Die Neugeborenen Socken sind schnell gestrickt und ein super Geschenk für alle werdenden Mamas. Viel Erfolg beim Nacharbeiten!

Nachtrag:

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Erdbeeren

Die Erdbeerzeit ist leider langsam vorbei. Aber so kann man sich das Sommergefühl noch weiter erhalten.

Die Idee habe ich hier her.

Ich konnte es aber mal wieder nicht lassen Modifikationen Schnittmuster vorzunehmen. Die Anleitung bleibt aber die Gleiche.

Das Schnittmuster je Beere zwei mal ausschneiden und aufeinander nähen. Wenn man unterschiedlich rote Stoffe hat, wirkt das Endergebnis lebhafter. Das Grün habe ich aus Fleece zugeschnitten, da dieser nicht ausfranst. Die umgestülpte Beere mit Füllwatte befüllen und zuschnüren. Der Trick besteht darin einen sehr festen Zwirn (z.B. Quiltgarn) zunächst einzureihen und dann die Watte einzufüllen. Fest ziehen, verknoten und direkt mit dem gleichen Faden das Grün über die Öffnung heften.

Weitere schöne Ideen für Modifikationen findet ihr hier.

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Stolz wie Oskar

Da liegt man seit Tagen im Krankenhaus und wird immer frustrierter, bis man endlich wieder an die Welt angeschlossen wird und dann das….

ICH HABE EINEN AWARD BEKOMMEN

schaut her: http://linalunaswelt.wordpress.com/2011/06/25/kreativ-blogger-award/

Das war super aufbauend und ich habe mich sehr gefreut, dass meine kleinen Ideen so gut ankommen. Also VIELEN DANK.

Und jetzt die schlechte Nachricht. Ich habe derzeit nur wenige offene Projekte. Danach müsst ihr ein paar Wochen auf mich verzichten.

Bleibt weiter fleißig. Eure

sewing @nnie

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Mobile

Um ein Geldgeschenk zu machen ist man häufig froh um jedes Motto, das die zu Beschenkenden vorgeben. Leider ist es nicht immer so. Dann müssen schwangere Hochzeitspaare halt damit leben, dass sie was fürs Baby bekommen. In diesem Fall war sogar schon bekannt, dass es ein Junge wird. Ich habe kurzerhand dieses Mobile entworfen. Kohle auf dem Kohlewagen. Die Laschen sind lang genug, dass man sie um einen MaxiCosi knöpfen kann. Zunächst wurden die einzelnen Zug-Teile ausgeschnitten und appliziert. Ich habe das Ganze außerdem noch einmal spiegelverkehrt gemacht, damit der Zug von beiden Seiten gleich schön aussieht. Gefüttert sind alle Teile mit einseitig aufbügelbarer Viseline H640 die sowohl füttert, als auch ein wenig versteift. Danach wurden drei Streifen ebenfalls mit der Viseline gefüttert wie in der Skizze  zusammen und aneinander genäht. Die Streifen habe ich mit Druckknöpfen versehen, so dass man das Mobile später immer dort befestigen kann, wo man will. Zu guter letzt wurden nur noch die Waagen aneinander sowie an die Befestigungsstreifen geknüpft.

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Bauchband

In meiner Schwangerschaft ging es sehr schnell, dass die Oberweite wuchs und die T-Shirts und Pullies nicht mehr den Bauch abdeckten (auch wenn da noch kein Bauch war). Um kein Nierenleider zu bekommen und auch nicht direkt viel Geld in Schwangerschaftsmode zu investieren, habe ich mich für die Übergangsmethode mit dem Bauchband entschieden. Mittlerweile bedeckt das Bauchband auch den hässlichen Gummizug in meinem Hosenschlitz. Um den Ratschlag, das Bauchband einfach upsite-down bei einem dicken Bauch zu tragen, benötige ich aber noch was Zeit.

Für dieses Bauchband habe ich einige Anläufe benötigt, bis ich soweit war, mir mehrere von einer Sorte zu nähen. Da Jersey leider nicht immer gleich elastisch ist, habe ich viel mit den Maßen experimentieren müssen. Der Haupttrick bestand darin, das Band doppelwandig zu nähen. Und da das ganze dann auch noch praktisch zum Wenden ist habe ich zwei verschiedene Jerseys verwendet. Das nächste Problem stellten die meist gerafften Seiten dar. Das ist einfach nicht mein Ding, aber auch hierfür habe ich eine schöne (naja und Bauch ausbeulende) Lösung gefunden. Mein Schnittmuster hat die Größe M. Um das ganze schmaler oder weiter zu gestalten rate ich an der jeweiligen Stoffbruchkante wenige cm zuzugeben bzw. wegzulassen.

Zunächst habe ich das Vorder- und Rückenteil je aus einer Sorte Jersey zugeschnitten. Dann kamen in beide Vorderteile die Abnäher. An jedes Vorderteil wurde dann das entsprechende Rückenteil genäht. So sieht es schon fast fertig aus. Bleibt das Band jedoch einwandig, leiert es sehr schnell aus. Die beiden Bauchbänder werden nun an ihrer Oberseite aneinander genäht und dann so gewendet, dass die guten Seiten außen sind. Wenn ihr das Band nun anprobiert, könnt ihr die Länge selbst bestimmen, an der die Unterkanten (bei mir mit sichtbarer Doppelnaht) zusammengenäht werden.

Wenn ihr das Band lang genug lasst, kann man es am oberen oder unteren Ende auch mal umkrempeln, so dass der andere Stoff mit zur Geltung kommt.

Viel Spaß beim nachnähen.

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Osterei

Wo wir schon bei der Stoffresteverwertung sind, auch hier benötigt man nur Füllwatte und ein paar Stoffreste. Das Oval-Schnittmuster wird allerdings (nicht wie beim Greifball 3x) 4x zugeschnitten und aneinander genäht. Natürlich muss man auch hier ein kleine Öffnung lassen zum Wenden und Befüllen, die dann später von Hand zugenäht wird. Die Größe des Eies ist ungefähr die eines deutschen Mittelklasse Eies.

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Greifball

Hier ein kleines Zwischenprojekt. Der Greifball ist ein super Geschenk und dazu noch ein günstiges. Man benötigt lediglich ein paar Stoffreste und Füllwatte.

Zunächst schneidet man das Greifball insgesamt 36 mal aus. Ich habe es in 24 mal Hintergrundfarbe und 12 mal Frontfarbe aufgesplittet. Je drei Schnitteile werden nun zusammen genäht. Dabei muss natürlich ein Spalt offen bleiben zum wenden und befüllen. Als Ergebnis erhält man nun 12 kleine Kissen, die dann aneinander genäht werden müssen.

Wer eine genaue Anleitung und weitere Inspirationen benötigt sollte unbedingt hier mal vorbei schauen.

Mein Ball hat ungefähr einen Durchmesser von 15 cm. Durch Veränderung des Schnittmusters kann die Größe des Balls abgeändert werden.

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